Ich bin ein Viel-Leser. Und seit ich einen Kindle besitze, lese ich noch viel mehr. (Da steh ich in der Küche und warte darauf, dass das Nudelwasser kocht ... die 5 Minuten kann ich auch gleich noch ein paar Seiten lesen. ;-) Ja, so eine bin ich!)
Im Laufe der 2 Jahre, die ich nun in Besitz dieses grandiosen Teils bin, haben sich schon an die 100 Bücher drauf angesammelt. Die hätten nie und nimmer in unser mickriges Bücherregal gepasst.
Weiteres Plus: Die Schriftart und -größe kann nach Belieben verändert werden. Auch die Ausrichtung (Quer- oder Hochformat) ist variabel.
Dadurch, dass der Kindle nur Strom verbraucht, wenn "umgeblättert" oder an-/ausgeschaltet wird, reicht der Akku ewig - dank E-Ink-Display.
Ich habe den Kindle jedenfalls sehr oft in der Handtasche. Der ist so schön klein! Bei einem dicken 1000-Seiten-Wälzer hätte ich mir das ein paar Mal überlegt, ob ich den jetzt einstecke. Gerade wenn man in den Urlaub fährt, kann man sich ein paar Bücher draufladen und spart so schonmal Platz im Koffer (und 3-4 Bücher können schon jede Menge Platz wegnehmen!).
Zugegeben: Anfangs habe ich das richtige Umblättern vermisst und habe mich immer wieder erwischt, wie ich weiterblättern wollte. ;-) Auch das simple Aufschlagen eines Buches hat mir gefehlt. Daraufhin hat mir mein Göttergatte eine klappbare Kindle-Hülle geschenkt. So hatte ich zumindest wieder was zum Zuklappen. :-)
Und damit noch nicht genug. Wer nicht immer den grauen Einheitsbrei ansehen will, aus dem der Kindle nunmal besteht, kann sich einen Skin drüberkleben. Den kann man auch wieder abmachen, wenn er nicht mehr gefällt. Da gibt es schon schöne Motive!
Da ja der (ganz einfache) Kindle nicht beleuchtet ist, brauch man immer etwas Licht, um Lesen zu können. So wie bei einem Buch auch. Seit kurzem bietet Amazon auch Hüllen mit LED-Licht an. Super!
Minus: Das Netzteil muss man extra kaufen. Wer hat sich denn das ausgedacht!? Das ist doch Sch...! Lediglich ein USB-Kabel ist vorhanden. Das wird an Kindle und Netzteil angesteckt und dann kann der Kindle-Akku problemlos über die Steckdose aufgeladen werden.
Den einfachsten Kindle gibt es schon für 49,- Euro.
Weitere Varianten:
Kindle Paperwhite 129,- Euro
Kindle Fire 139,- Euro
und einige andere.
Absolute Kaufempfehlung von mir - vor allem, wenn man viel liest. Reicht auch völlig in der einfachen Variante, wie ich finde. Gut, als ich das Teil gekauft habe, gab es die anderen Varianten noch gar nicht ... ;-)
Dennoch muss ich sagen, dass das Lesen auf einem beleuchteten Display anstrengender ist als auf einem E-Ink-Display. DEN Vergleich hatte ich schon. Amazon bietet eine Kindle-App an, die die Kindle-Inhalte beispielsweise auf dem iPad synchronisiert. Als ich bei einem Kurztrip doch tatsächlich mal meinen Kindle vergessen hatte, habe ich mein Buch einfach über das iPad weiterlesen können. Durch die Synchronisation weiß das iPad ganz genau, wo ich auf dem Kindle mit dem Lesen aufgehört habe. "Umgedreht" klappt das auch prima: Wieder zuhause, konnte ich problemlos auf dem Kindle weiterlesen. Jedenfalls ist mir bei dieser Gelegenheit dann doch extrem aufgefallen, wie angenehm das Lesen auf dem einfachen Kindle doch ist.
Fazit: Es geht nichts über ein richtiges Buch. Aber der Kindle ist eine tolle Alternative, wenn man viel liest und Platz sparen will!
LG
Andrea
Leider arbeitet Kindle nur mit Amazon. Angeblich wenn man ein Konto dort kündigt, verschwinden alle Bücher auf nie mehr wiedersehen.
AntwortenLöschenDas habe ich noch nicht ausprobiert. ;-) Und ja, es geht nur über Amazon. Der Sony-Reader (und die anderen, die es noch so gibt) ist bestimmt auch eine gute Alternative, Denn diese Reader "verarbeiten" E-Books von den meisten anderen Anbietern (wie z.B. Libri.de).
AntwortenLöschenDer Grund dafür liegt übrigens am Format: Während Amazon ausschließlich das Mobipocket-Format als E-Book anbietet, verwenden andere Anbieter das E-Pub-Format. Mobipocket ist ein amazoneigenes Produkt und kann deshalb nirgendwo anders "hergestellt" werden. Da hat sich Amazon schon was bei gedacht, um den Kindle zu vermarkten und eben nur über die eigene Plattform Bücher verkaufen zu können. Ist doof, finde ich auch! Aber aus Marketing-Sicht geschickt eingefädelt. ;-)
ABER: Es gibt über Amazon unglaublich viele (noch?!) unbekannte Autoren, die ihre Bücher als e-Books für einen Spottpreis anbieten. Und da sind teilweise wahre Schätze mit bei! Momentan lese ich sehr viele dieser Erstlingswerke und bin hellauf begeistert, was man da so findet. (Klassiker gibt es bei Amazon übrigens schon ab 0 (!!!) Euro.)
DAS und die schiere Menge an Büchern, die als E-Books angeboten werden, macht aber wieder wett, dass man nur über Amazon kaufen kann.
Dennoch, wer Amazon ablehnt, ist mit einem anderen Reader durchaus auch gut bedient! Nur welcher da konkret der Beste ist, kann ich persönlich leider nicht beantworten (ich meine aber, da was in Richtung Sony und auch den Talia-Reader gehört zu haben). ;-)
LG
Andrea