Kurz vor Weihnachten hat sich ja herausgestellt, dass Vivis chronische Bauchschmerzen einer Nahrungsmittelunverträglichkeit zu verdanken sind. Seitdem achten wir darauf, dass wir Weizen, Soja und Äpfel in allen Formen vermeiden. Anfangs dachte ich noch, dass nur das Weizen schwierig sein wird ... Pustekuchen! Vivis Kombi ist echt ätzend, wenn ich das mal so sagen darf!
Zum Beispiel Nudeln: Die Dinkelnudeln, die es so gibt, wären ja eigentlich eine gute Alternative. Aber Vivi mag die nicht: "Mama, die Nudeln mit dem Zimt drin (Anm.: so sehen die ja wirklich aus *ggg*), schmecken ekelig!" Kann ich auch gut verstehen. Die saugen nämlich unglaublich viel Flüssigkeit auf und werden dann ganzschön "labberig" - das schmeckt uns auch nicht. Also habe ich glutenfreie Nudeln gekauft und zuhause gleich festgestellt, dass in glutenfreien Sachen auch Soja drin sein kann. *grummel* Gottseidank ist das nicht überall so. So verbringe ich meine Einkäufe mit stundenlangen Studieren der Inhaltslisten ... *seufz*
Ganz besonders gemein war das ja zu Weihnachten, denn in fast sämtlichen Schokoladen ist Sojalecithin als Emulgator drin. Arme Vivi, dachte ich, fand dann aber im Bioladen auch Schokolade ohne Soja. Und Rausch beispielsweise braucht auch kein Soja für seine Schokoladen.
Als nächstes musste ich feststellen, dass ein als Roggenbrot deklariertes Brot durchaus auch Weizen enthält - und das fast überall! Nach mehreren verschiedenen Broten vom Bioladen und Reformhaus, die Vivi alle nicht mochte (sie ist ja eh nicht so der Brotesser), war ich der Verzweiflung nahe. Habt ihr schonmal glutenfreie Milchbrötchen gekauft? Da will ich euch auch dringend von abraten, denn die 1,30 Euro für zwei Brötchen hätte ich mir echt sparen können. Schon der Geruch war widerlich: sauer! Vom Geschmack ganz zu schweigen ... einfach nur bäh!
Und so habe ich beschlossen, selber zu backen. Die, die mich kennen, wissen, dass ich nicht so die Backfreundin bin. ;-) Aber nach wochenlangen Ausprobieren, macht es mir jetzt doch Spaß (nur Kuchen werde ich wohl nach wie vor nicht so gerne backen). Nun bin ich ganz nahe am perfekten Milchbrötchenrezept (werde ich dann demnächst hier posten, wenn ich meine Kreation vollendet habe *ggg*). Und heute nun hat endlich mal ein Roggenvollkornbrot geklappt, nachdem die ersten Versuche gescheitert waren (die gingen meist nicht in die Höhe, sondern in die Breite und der Geschmack war zwar OK, aber noch verbesserungswürdig):
Mal gucken, wie der Geschmack dann ist, noch ist es warm.
Nur ganz normale Bäckerbrötchen habe ich noch nicht hinbekommen. Zwar habe ich ein eigentlich super Rezept (von hier), aber die Brötchen sind dann noch recht schwer (vom Geschmack aber super) - da schafft man meist nur höchstens eins. ;-) Ob das am Dinkelmehl liegt? Keine Ahnung! Wenn jemand für ganz stinknormale Bäckerbrötchen ein super Rezept hat, dann bitte her damit!
Liebe Grüße,
Andrea

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