Diesmal mach ich doch gleich wieder mit bei dem Buchthema für Mai/Juni der lesenden Minderheit: "Lies ein Buch, in dessen Titel ein Eigenname vorkommt!"
Und meine Bücher sind von meinen Lieblingsautoren, die da wären:
Kai Meyer und Rebecca Gablé
Mein erster Tipp ist von Rebecca Gablé: Das Lächeln der Fortuna
Teil 1 einer Trilogie im England des 14. Jahrhunderts fängt mit der Geschichte des Robin of Waringham an. Robin wächst in einem Kloster auf und fällt einem Komplott zum Opfer: Seines Titels beraubt, muss er sich in der Welt der Besitzlosen durchsetzen und sich gegen die neuen Eigentümer der Grafschaft Waringham behaupten. Am Hof des Königs, will er sein recht einfordern. Er erlebt Armut und Prunk, Aufstände und Feldzüge, sowie die Liebe seines Lebens ...
Ein herrlich dicker Schmöker für Liebhaber historischer Romane. Rebecca Gablé hat hervorragend recherchiert (kein Wunder: sie hat englische Geschichte studiert) und schreibt unglaublich fesselnd. Teil 2 (Die Hüter der Rose) und Teil 3 (Das Spiel der Könige) setzen die Geschichte der Waringhams fort. Sehr empfehlenswert!!!
Und nun mein zweiter Tipp: Die Arkadientrilogie von Kai Meyer
Teil 1 "Arkadien erwacht" habe ich bisher durchgelesen. Mit Teil 2 "Arkadien brennt" bin ich fast durch. Und ich warte nun seeeehnsüchtig auf Teil 3 "Arkadien fällt" - der leider erst im September erscheint. Unglaublich, was sich Herr Meyer da wieder ausgedacht hat!
Neustart, das Programm des Lebens fährt hoch und alles ist wieder in Ordnung. Etwas in der Art erhofft sich Rosa Alcantara von einer Reise nach Sizilien, wo ihre ältere Schwester sie erwartet. Allerdings heißt das, in den Schoß des Clans zurückzukehren, weil Rosas Familie zur sizilianischen Mafia, der Cosa Nostra, gehört. Dieses Schicksal teilt die Siebzehnjährige mit Alessandro Carnevare, auf dessen Schultern eine ungleich schwerere Last ruht: Bald soll er als neues Oberhaupt das Erbe seines Vaters antreten. Dass die Alcantaras und Carnevares seit Generationen verfeindet sind, hindert die Liebe aber nicht daran, sich unaufhaltsam ihren Weg in Alessandros und Rosas Herz zu bahnen.
Begeisterte Anhänger vorangegangener Trilogien des Vielschreibers Kai Meyer fragen sich nun gewiss, wo denn hier bitte der Fantasy-Faktor bleibt. Die Geschichte erst gemächlich ins Rollen. So lässt das Markenzeichen Kai Meyers, seine unvergleichliche Kombination von Realität und Fantasy, auf sich warten. Geduldige werden jedoch durch ein mitreißendes modernes Märchen entschädigt: Denn Alessandro ist kein normaler Mensch – er entstammt dem uralten Geschlecht der Arkadier. Hass, Angst, Liebe lösen in ihm eine Metamorphose aus, die den Helden in einen wilden schwarzen Panther verwandelt. Schock und Faszination übermannen Rosa, als Alessandro ihr jenes Geheimnis offenbart – noch weiß sie nicht, dass auch in ihren Adern arkadisches Blut fließt.
Also mir hat Teil 1 sehr gefallen und Teil 2 wird noch besser. Schade nur, dass es bis Teil 3 noch soo lange hin ist ...


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