Neulich bin ich beim Surfen im WWW auf Mokikos Blog gestoßen ... und irgendwie hängengeblieben. ;-) Dabei stieß ich auf ein Rezept für japanische Pans (Brötchen/Brote). Dieses Hefeteigrezept habe ich dann gleich mal ausprobiert und war dermaßen begeistert, wie locker, weich und suuuuperlecker diese Brötchen sind, dass ich das Rezept gleich mal auf meine Lieblingsliste gesetzt habe.
Und dann hat es mich doch in den Fingern gejuckt: Ich wollte mal versuchen, diese Brötchen mit Sauerteig zu backen (ist mir auch gelungen, allerdings ist es wesentlich zeitaufwändiger als die Hefe-Variante).
Und so geht's:
Zutaten für den Vorteig:
15 g Anstellgut (Rest Sauerteig, den ich nicht verbacke, sondern in den Kühli stelle.
Wenn ich dann wieder backen will, aktiviere/füttere ich das Anstellgut bei Zimmertemperatur mit Wasser und Mehl und erhalte so einen neuen Sauerteig)
100 g Mehl
100 ml Wasser
Anstellgut, Mehl und lauwarmes Wasser zu einer "Pampe" verrühren und ca. 8 Stunden gehen lassen (über Nacht z.B.). Ergibt ca. 135 g Sauerteig.
Zutaten für den Hauptteig:
135 g Sauerteig bzw. "Vorteig"
30 g Zucker
5 g Salz
300 g Mehl (405er oder 550er Weizen- oder Dinkelmehl)
140 ml. Wasser
30 g Öl oder zerlassene Butter
1 Ei
Das Ei trennen (Eigelb bitte aufheben). Eiweiß und die anderen Zutaten vermischen und mindestens 10 Minuten kneten (geht mit dem Knethaken super, weil der Teig schön locker und fluffig ist).
Den Teig so lange an einem warmen Ort gehen lassen (z.B. bei angeschaltetem Licht im Ofen), bis sich das Volumen verdoppelt hat (das kann bei jedem Sauerteig verschieden sein - bei mir hat es ca. 2,5 Stunden gedauert). Anschließend in 4-6 Stücke teilen und rund oder oval schleifen (spezielle Methode, Brötchen zu formen). Dann nochmal mind. 20 Minuten ruhen lassen.
Anschließend mit dem Eigelb bepinseln (es geht aber auch Milch - mögen meine Kinder lieber).
Und dann für 15-20 Minuten ab in den auf 180°C vorgeheizten Backofen.
Achtung: Die mit Milch bestrichenen Brötchen bekommen kaum Farbe. Während die mit Ei bestrichenen Brötchen schon etwas braun werden (s. Bild oben). ;-)
Und nun nach Herzenslust schlemmen: entweder süß (meine beovrzugte Variante) oder herzhaft - beides schmeckt lecker!
Guten Appetit!
Fazit: Diese Brötchen schmecken große klasse. Allerdings ist die Hefevariante noch einen kleinen Tick besser. Männe meint, man schmeckt den Sauerteig ein klein wenig raus. Ich habe das zu verhindern versucht, indem ich ein paar Gramm mehr Zucker genommen habe. Vielleicht sollte man noch 5 g mehr nehmen (oder Honig). Müsste man ausprobieren. Mich und die Kinder hat's jedenfalls nicht gestört.
Dennoch tendiere ich zur Hefevariante. Denn diese Brötchen will man so schnell wie möglich fertig bekommen - und genießen. ;-)
LG
Andrea

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen