Mittwoch, 17. November 2010

Miau!

Katzen ... das sind schon ganz besondere Tiere. Und es ist nicht etwa so, dass wir sie halten. Nein: Die Katzen halten uns. Wir sorgen dafür, dass sie es bequem haben - wenn sie z.B. schnurrend neben uns im Bett liegen (und mehr als die Hälfte des Bettes dafür einnehmen). Oder wir zum 100.000sten Mal die Balkontür öffnen, weil das Revier JETZT auf der Stelle noch mal kontrolliert werden muss (und 2 Minuten später wollen die lieben Felknäule natürlich auch gleich wieder rein). Besonders schön ist das im Winter, wenn man die Tür nicht einfach auflassen kann. Springt man nicht sofort beim ersten (übrigens äußerst lautem!) Miau auf, wird mit seinen Pfoten auch gleich noch an der Fensterscheibe gekratzt. Das macht so schöne Quietschgeräusche. Und wenn dann immernoch keiner kommt, fängt man einfach infernalisch laut an zu lamentieren - DAS kann nun keiner mehr überhören. *grmpf*

Aber für unsere Fürsorge kriegen wir natürlich auch einiges zurück. Hin und wieder mal ganz liebe Geschenke wie dieses hier (wenn wir nicht lieb waren, auch mal nur die Hälfte davon) *seufz*:

Aber auch andere schöne Sachen bekommen wir zurück: mal eben schnell erbrochene Haarknäule (mit der letzten halbverdauten Portion Futter dazu). Und das ganze Jahr über dürfen wir die überaus weichen und zahlreichen Haare einsammeln, die unsere Katzen einfach überall liegen lassen. Wenn ich die über die Jahre - mittlerweile nun schon 9! - aufgehoben hätte, würde ich mit Sicherheit schon mehrere Pullover davon stricken können. ;-)

Aber das alles vergisst man, wenn man diese Bild sieht:
Oder wenn Maya und Tweety sich hingebungsvoll auf unserem Schoß räkeln und sich unter Schnurr-Extase streicheln und kraulen lassen ...

Sind sie nicht süüüüüüß?

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